23. Jan 2012
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f.stark
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“Framus – ein Weltbegriff”. Mit diesem Slogan warb der Musikinstrumentenhersteller in den 1950er Jahren. Heute gehört die Marke zur Markneukirchener Firma Warwick. In Markneukirchen eröffnete das Unternehmen 2007 in der altehrwürdigen und umfangreich restaurierten Brehmer-Villa das Framus-Museum.
Bereits seit längerer Zeit ist bekannt, dass Bill Wyman, der Bassist der legendären Rolling Stones, einen Framus-Bass spielte. Nun wurde bekannt, dass auch der Gitarrist Keith Richards ein Instrument der Marke Framus spielte. Seit Dezember ist nun im Framus-Museum ein baugleiches Instrument zu sehen.
Nicht nur die Stones schworen auf Instrumente aus dem Hause Framus. Auch Elvis Presley, John Lennon und viele weitere Musikgrößen besaßen und spielten Instrumente von Framus.
Die Firmengeschichte und die Instrumente der Stars sollten Sie sich bei einem Besuch im Vogtland nicht entgehen lassen.
In den Rubriken: Werkstattnews
20. Jan 2012
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f.stark
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Wenn sich unsere Besucher ans „tiefe Blech“ wagen, gibt es oft jede Menge Spass. Besonders die Holzbläser können sich kleine „Spitzen“ in Richtung Blechbläser nicht verkneifen…und umgekehrt. Bei jeder Betriebsbesichtigung gibt es neben Wissensvermittlung auch jede Menge Spaß – und so soll´s auch sein. Dieses Bild der Woche steckt an – irgendwie muss man gleich mitlachen.
In den Rubriken: Bild der Woche
16. Jan 2012
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f.stark
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Am 19.10.2011 erschien in diesem Blog ein Artikel über Vogtländische Rieseninstrumente. Doch nicht nur im Hinblick auf die größten Instrumente wurden instrumentenbautechnische Superlative im Vogtland aufgestellt. Auch Kleinstinstrumente wurden und werden im Vogtland gefertigt.
Kleine Instrumente stellen dabei besondere Herausforderungen an die Instrumentenbauer. Alle Einzelteile müssen in winziger Ausführung mit sehr ruhiger Hand hergestellt werden. Einer, dem dieses Meisterwerk bereits 1931 gelang, ist der Markneukirchener Geigenbauer Albert Theodor Heberlein. Die zwei von ihm gefertigten winzigen Instrumente, die auf eine Handfläche passen, sind auf ein zehntel ihrer Normalgröße verkleinert. (siehe Foto)

Text:
Die kleinsten Geigen der Welt mit Bogen und Etui
Die Geigen sind in allen Teilen wie eine Originalgeige
gebaut, trotzdem sie 10mal kleiner sind (59mm groß)
Gewichte der Geigen: 1,46gr u. 1,50gr
Gewicht des Etuis: 28,33gr
Aufnahme 1/3 natürlicher Größe
In den Rubriken: Der Musikwinkel
13. Jan 2012
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f.stark
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Die Zeitschrift super illu berichtet im Heft 1/2012 über den Musikwinkel und die Erlebniswelt Musikinstrumentenbau®. Wir wollen Ihnen den Artikel nicht vorenthalten und auch eines der schönsten Bilder daraus: Gravur eines „Shadow“ Saxophons per Hand in der Buffet Group, Betriebsstandort Markneukirchen.
Quelle: Super illu Heft 1 /2012
http://www.superillu.de/reisen/Musikinstrumentenbau_im_Oberen_Vogtland_2231310.html
In den Rubriken: Bild der Woche
10. Jan 2012
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f.stark
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Wenn vom Musikwinkel die Rede ist, ist nicht immer klar welches Gebiet damit eigentlich gemeint ist. Geprägt hat den Begriff der Heimatdichter Max Schmerler (eine kurze Darstellung seines Lebens findet man in unserem früheren Beitrag: Kennen Sie schon?… Max Schmerler). Er war Lehrer in Dresden, schrieb von dort aus aber immer wieder Gedichte und Geschichten über seine alte Heimat. 1913 prägte er den Begriff in einem seiner Werke, indem er seine Heimat als eine Region beschrieb, in der ein großer Teil der Bewohner ihren Lebensunterhalt mit der Herstellung von Musikinstrumenten verdiente. Außerdem betonte er in dem Werk die landschaftliche Schönheit der Region.
Max Schmerler verwendete den Begriff Musikwinkel zunächst nur für das Gebiet rund um seinen Heimatort Zwota. Bereits in den 1920er Jahren wurde das gesamte obere Vogtland als Musikwinkel bezeichnet. Der Name überquerte dann auch schnell die Grenze nach Böhmen, denn in den Grenzstädten Graslitz und Schönbach spielte der Instrumentenbau ebenfalls eine dominierende Rolle.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Begriff Musikwinkel wieder hauptsächlich auf die Region des oberen Vogtlandes, also auf die deutsche Seite, angewendet. Auch heute noch steht der Begriff für eine einzigartige Konzentration und Vielfalt an Instrumentenbaubbetrieben auf engstem Raum und die jahrhundertelange Tradition des Instrumentenbauhandwerks. Außerdem verdeutlicht der Begriff das vielfältige kulturelle Leben in der gesamten Region des Musikwinkels.
Eine umfangreiche Darstellung zur Geschichte, Bedeutung und Verwendung des Begriffs Musikwinkel ist in folgendem Artikel abrufbar: http://erlebniswelt-musikinstrumentenbau.de/Musikwinkel_IZ_11-12_1999__S._43-48.pdf
Quelle: Weller, Enrico: Musikwinkel – Geschichte, Bedeutung und Verwendung eines Begriffes, in: Instrumentenbau-Zeitschrift 53. 11/12 (1999), S. 43-48.
In den Rubriken: Kolumne: Dr. Enrico Weller erzählt vogtländische Musikgeschichte